Ein Pool im eigenen Garten: Lohnt sich das?

Ein Sprung ins kühlende Nass des eigenen Pools im Garten hat etwas Erfrischendes. Es gibt sie als Aufstellpools, alternativ können sie auch fest eingebaut und überdacht werden, um sie selbst im Winter nutzen zu können. Auf jeden Fall sind und bleiben die Pools ein rundes, rechteckiges oder quadratisches sowie ein verschiedenfarbiges Vergnügen für Alt und Jung.

Der eigene Pool im Garten – Wellness für Zuhause

Die Vorteile eines Gartenpools liegen auf der Hand. Das lästige Packen von Badeutensilien, im Extremfall für die ganze Familie, entfällt auf diese Weise. Ebenso die Fahrt ins weiter entfernte Hallenbad oder an den See oder die Platzsuche, möglichst im Schattenbereich. Der eigene Aufstellpool hingegen muss nicht unbedingt eine luxuriöse Anschaffung sein. Passt er auf das Grundstück, wird der Platz zu einem beliebten Wellnessort für Zuhause. Die Kinder bleiben bei Bedarf ständig im Blick, Freunde lassen sich zu einer zünftigen Aqua-Zumba-Poolparty mit integriertem Grillvergnügen einladen und selbst Sportmuffel finden keine Ausreden mehr, um im Pool ein paar Bahnen zu ziehen.

Der Preis entscheidet die Art des Pools

Wer die üblichen Planschbecken für Kinder einmal zur Seite lässt und über den Aufbau eines Aufstellpools nachdenkt, sollte mit Kosten ab rund 100 Euro rechnen, wobei die Spanne nach oben je nach Größe des Schwimmbeckens natürlich offen ist. Soll es beispielsweise ein elegantes und lange haltbares Edelstahlbecken sein, dürfte die untere Kostengrenze wohl deutlich höher liegen. Fällt die Entscheidung auf einen Pool aus Kunststoff, wird es etwas günstiger, wobei die Anschlüsse und Pumpen oftmals bereits vormontiert sein dürften. Zu den Anschaffungskosten hinzuzurechnen wären bei einem fest eingelassenen Pool die eventuelle Miete für das Ausleihen von Maschinen und Baggern bzw. die Einbaukosten für einen Fachmann. An dieser Stelle lohnt sich ein Blick auf die stabilen Frame Pools von Top Poolstore, denn diese sind robust, aber dennoch deutlich günstiger als ein fest eingebautes Modell.

Der neue Trend sind auch sogenannte selbstreinigende Naturbecken, dessen Einbau unbedingt einem Profi überlassen werden sollte. Die Kostenseite beginnt bei rund 10.000 Euro, die biologisch-natürliche Reinigung geschieht über passende Bepflanzungen, für die Sauerstoffzufuhr ist eine Pumpe zuständig.

Die teuerste Variante ist womöglich die Anschaffung eines Edelstahlbeckens, welches fest in den Boden eingelassen wird. Dafür lassen sie sich leicht reinigen, schneller aufwärmen und individuell gestalten. Nach oben sind den Anschaffungskosten allerdings kaum Grenzen gesetzt, auch die Technik muss im Rahmen der Gesamtkosten berücksichtigt werden.

Die besten Tipps zur Anschaffung eines Pools

Die Fehlerquote beim Bau eines Pools ist durchaus hoch. Lassen sich kleine und günstige Wasserbecken noch in Eigenregie stemmen, sollte bei größeren Projekten ein Fachmann eingeschaltet werden. Seine Leistungen beginnen bereits in der Planungsphase und enden in der Regel bei der gesamten Projektrealisation. Für Kinder wird er auch das richtige Zubehör einbauen, etwa eine Schwalldusche, ein Bodenstrudler oder gar eine Geysir-Anlage. Ein Auftrag ließe sich um den Pflegeservice erweitern, was die meisten Poolbauer über ihr Firmenportfolio anbieten.

Selbst nach der Fertigstellung eines Pools verursacht dieser weitere Kosten. Etwa für die Bereiche Wartung, Reparaturen an der Technik oder für diverse Algenmittel, der pH-Wert-Regulierung oder die Wasserdesinfektion. Hierbei ist es durchaus sinnvoll, möglichst langfristig zu planen.

Augen auf auch bei der Auswahl der richtigen Pool-Größe und dessen Tiefe. Mehr als 1,50 Meter müssen es grundsätzlich nicht sein, das ist völlig ausreichend zum Schwimmen. Die Standardtiefe liegt bei 1,35 Meter. Möchte der Besitzer in seinem Pool Bahnen ziehen, wäre eine Mindestgröße von acht mal vier Metern angebracht oder alternativ der Einbau einer Gegenstromanlage.

Pooltreppen müssen sinnvoll geplant werden, aber auch der richtige Ausstieg aus dem Wasser ist zu lösen. Dabei geht es um die Verkehrssicherungspflicht des Poolbesitzers, der unter anderem auch einen widerrechtlichen Zugang zum Pool verhindern muss. Zusätzlich sollten Schutzmaßnahmen, beispielsweise bei der Ansaugöffnung berücksichtigt werden, denn eine Fließgeschwindigkeit von 0,3 Metern pro Sekunde darf nicht überschritten werden.

Fazit

Jeder Pool Interessent sollte vor der Anschaffung zwingend Kosten und Nutzen ins Verhältnis zueinander stellen. Wer nur ab und zu einmal im Sommer das kühle Nass genießen möchte, dem wird ein günstiger Aufstellpool völlig ausreichen. Wer den Pool häufiger und vielleicht sogar auch im Winter nutzen möchte, kann sich durchaus Gedanken machen über ein fest eingelassenes Becken.

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