Terrassensteine reinigen

Aufgrund von Witterung entstehen mit der Zeit in Betonplatten und Pflastersteinen kleine Risse. Dort setzen sich Moos, Algen und Dreck an. All dies macht die Terrasse schnell unansehnlich. Es gibt viele Möglichkeiten diese Verschmutzungen zu beseitigen, aber nicht jede Methode ist gleich wirksam. Einmal jährlich greifen Hausbesitzer zum Kärcher und reinigen selbst ihre Pflastersteine. Aber ist das wirklich sinnvoll und worauf muss man achten?

Hochdruckreiniger

Hier ist Erfahrung gefordert. Die Deckschicht ist häufig eingefärbt und kann bei häufigen Reinigungen Schaden nehmen, vor allem wenn ein hoher Druck verwendet wird. Wird jedoch der Hochdruckreiniger richtig angewendet, ist diese Reinigungsmethode allen anderen um Längen voraus. Zudem treten bei der Hochdruckreinigung starke Verschmutzungen auf, da Fugensand und kleine Steine werden aus den Fugen gewirbelt werden. Nach der Reinigung müssend die Fugen erneut befüllt werden. Wenn Reinigungsmittel verwendet werden, muss weiters auf die Umweltverträglichkeit geachtet werden.

Allerdings kann man das Pflaster auch mittels Sandstrahlen oder Kugelstrahlen reinigen. Bei dieser „Pflastersteinreinigung“ findet hingegen eine Materialabtragung statt.

Sandstrahlen

Der Vorteil beim Sandstrahlen liegt hierbei bei der schnellen Einsatzbereitschaft, dem großem Ersparnis von Wasser und Material und der hohen Flächenleistung. Die Anwendungsmöglichkeiten sind sehr vielseitig. Egal ob Grabsteine, Holz, Stein oder Terrassen, alles ist problemlos möglich.

Generell gilt, dass mit einem Hochdruckreiniger nur Nassstrahlen möglich ist. Daher muss das Strahlmittel dem Wasser zugesetzt werden. Allerdings wird die Wirkung deutlich schwächer. Allerdings muss darauf geachtet, dass nicht jedes Strahlgut für die Verwendung mit einem Hochdruckreiniger geeignet ist. Weiters muss bedacht werden, dass das Strahlgut nicht wiederverwendet werden kann und, dass der Verbrauch sehr hoch sein kann. Mehr Informationen gibt es im großen Sandstrahler Test.

Versiegeln

Diese Methode ist sehr zu empfehlen. Durch eine entsprechende Versiegelung und wenn die Fugen dicht verschlossen sind, wird die Terrasse Schmutz abweisend und eine Reinigung wesentlich leichter. Eine erneute Verwitterung kann die Versiegelung zwar nicht verhindern, allerdings wird eine Reinigung in den folgenden Jahren erleichtert. Die Versiegelung sollte alle zwei bis drei Jahre erneuert werden.

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