Feuerschalen und Feuerkörbe für Terrassen

Feuerschalen und Feuerkörbe sorgen insbesondere am Abend für eine schöne Atmosphäre! Sie spenden nicht nur Licht, sondern auch eine behagliche Wärme. Einige Modelle unter den Feuerschalen sind auch zum Grillen geeignet. Voraussetzung für die sichere Verwendung ist das Beachten bestimmten Sicherheitsvorschriften. Die Gegebenheiten müssen ein offenes Feuer erlauben. Von der Feuerstelle auf der Terrasse darf keine Brandgefahr ausgehen!

Die verschiedenen Materialien

Feuerstellen können aus Keramik, Ton oder Terrakotta sein. Feuerschalen aus diesen Materialien sind dekorativ, aber unter Umständen nicht beständig gegen große Hitze. Sie sind nicht für das Befeuern mit Holzkohle geeignet und können nicht zum Grillen verwendet werden, außer die Keramik ist feuerfest und mit einem Einsatz ausgestattet. Feuerstellen aus Ton sind nicht frostfest. Außerdem nehmen sie Feuchtigkeit durch Regen auf. Eine feuchte Schale kann nicht zum Befeuern genutzt werden.

Etwas preisgünstiger sind Eisen, Stahl oder Gusseisen. Metallfeuerschalen oder -körbe sind unempfindlich. Sie eigen sich für Lagerfeuer aus Brennholz und zum Grillen mit Holzkohle. Nässe und Kälte macht diesem Material nichts aus. Allerdings kann es rosten. Es bildet sich eine Rostpatina, die der Feuerschale einen Vintage-Look verleiht. Schalen aus Edelstahl rosten nicht (siehe hier unser Artikel zu Edelstahl Feuerschalen).

Die meisten Hersteller haben Zubehör im Angebot mit dem sich Feuerschalen und Feuerkörbe als Grill oder Kochstelle nutzen lassen. Dazu gehören Grillroste, Topfaufsätze, Dreibeine zum Aufhängen eines Kesseltopfes, Grillspieße und Flammlachsbretter.

Sicherheit ist wichtig

Bevor eine Feuerschale oder ein Feuerkorb in Betrieb genommen wird, muss sichergestellt werden, dass kein Gebäude gefährdet ist. Eine kleine und überdachte Terrasse ist eher nicht für offenes Feuer geeignet. In der Nähe der Feuerstelle dürfen sich keine leicht entflammbaren Materialien befinden, denn ein Brand kann bereits durch einen Funkenflug ausgelöst werden. Die Sitzgruppe muss ausreichend Abstand zum Feuer haben.

Der Feuerkorb muss windgeschützt stehen. Kommt Wind auf, sollte das Feuer besser gelöscht werden. Löschmaterialien wie Feuerlöscher oder Wassereimer sollten immer bereitstehen. Auch ein angeschlossener Wasserschlauch kann hilfreich sein. Wenn durch Fahrlässigkeit ein Brand entsteht, ist der Feuerwehreinsatz vom Verursacher zu zahlen!

Rechtliche Aspekte

Für ein offenes Feuer auf der Gartenterrasse kann die Genehmigung der Stadt- oder Gemeindeverwaltung erforderlich sein. Jedoch sind Feuerschalen, die unter einem Meter Durchmesser haben in der Regel erlaubt. Bei starkem Wind, Hitze, langanhaltender Trockenheit oder einer Waldbrandstufe ist es verboten, ein Feuer zu machen.

Hinweise zum Umgang mit offenem Feuer

Eine starke Rauchentwicklung und die damit verbundene Geruchs- und Rauchbelästigung der Nachbarn sind zu vermeiden. Verwendet werden sollten deshalb nur abgelagerte Holzscheite. Zum Grillen in der Feuerschale ist klassische Grillkohle zu benutzen. Mit Benzin oder Alkohol darf das Feuer wegen der Verpuffungsgefahr nicht angezündet werden. Der bestimmungsgemäße Gebrauch von handelsüblichen Anzündern ist unbedenklich.

Feuerschale oder Feuerkorb sollten auf einem festen Untergrund stehen, der mit einem Unterlegblech ausgestattet ist. Die Feuerstelle sollte nicht unbeaufsichtigt bleiben, bis das Holz vollständig ausgeglüht ist.

Sind Kinder mit auf der Terrasse, sind sie über den Umgang mit Feuer aufzuklären und zu beaufsichtigen. Sie sollten nicht in unmittelbarer Nähe des Feuers spielen. Auch auf Haustiere wie Hund und Katze ist zu achten.

Weiterführende Informationen

Einen umfassenden Ratgeberteil zum Thema Feuerschalen finden Sie auch auf terrasse-und-garten.net.

https://de.wikipedia.org/wiki/Feuerschale

https://www.mdr.de/nachrichten/ratgeber/feuerschale-mietshaus-ratgeber-100.html

 

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