Gartenbeleuchtung LED

Was ist eine LED Gartenbeleuchtung? Die LED Gartenbeleuchtung ist eine Illumination im Garten, die LEDs als Leuchtmittel verwendet. Der aus dem angelsächsischen Sprachraum stammende Begriff ist die Abkürzung für light emitting diode; zu Deutsch: Leuchtdiode. Eine Leuchtdiode wiederum ist ein elektronisches Bauelement, das Licht aussendet.

LED Gartenbeleuchtung ist beliebt. Die Gründe sind vielfältig:

  • Sie zeigt den Weg.
  • Sie gibt ein Gefühl der Sicherheit.
  • Sie setzt besondere Elemente im Garten in Szene.
  • Sie schafft ein gemütliches Ambiente.

Gartenbeleuchtung zeigt sich in vielen verschiedenen Facetten: Wegleuchten, Dekorationsleuchten, Gartenspots und vieles mehr ist zu haben. Die Trends bei LED Gartenbeleuchtungen entwickeln sich ständig weiter, sodass immer neue Designs und Funktionen verfügbar werden. Besonders im Winter, wenn die Tage kürzer sind, verleihen solche Beleuchtungen dem Garten eine zauberhafte Atmosphäre und heben die Schönheit der Pflanzen hervor.

Was sind die Vorteile, was die Nachteile?

LED Gartenleuchten verbrauchen wenig Strom. Sie schonen den Geldbeutel. Ein weiterer Vorteil liegt in ihrer hohen Lebensdauer von bis zu 20.000 Stunden oder mehr, was sie zu einer langfristigen Investition macht. Ihre Robustheit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen ist ein weiterer Pluspunkt. Es ist wichtig zu beachten, dass die ursprünglichen Anschaffungskosten von LED-Gartenbeleuchtung höher sein können als bei herkömmlichen Leuchten. Doch durch die Einsparungen bei den Stromkosten amortisieren sich diese Ausgaben oft schnell.

Ein Nachteil ist, dass sie überhaupt Strom verbrauchen. Denn das erfordert den Anschluss an ein Stromnetz und somit die Verlegung von Elektrokabeln im Garten. Hierbei kann auch Solar-LED-Beleuchtung eine gute Alternative sein, die ohne Stromanschluss auskommt. Solarleuchten nutzen die Energie der Sonne und sind besonders umweltfreundlich sowie wartungsarm.

Worauf beim Kauf achten?

Gartenbeleuchtung ist der Witterung ausgesetzt. Nicht jede Beleuchtung trotzt den Umwelteinflüssen gleich gut. Aber auch die Anforderungen sind nicht überall gleich. Z. B. bekommt eine Lampe unter der überdachten Terrasse weniger Regen ab als eine Wegleuchte auf freier Flur.

Die IP-Schutzart gibt das Maß an, indem eine Beleuchtung vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Fremdkörpern geschützt ist. Sie wird mit zwei Ziffern angegeben; z. B. IP 44. Die erste gibt den Schutz gegen Fremdkörper und Berührung an. Die zweite beschreibt die Dichtigkeit gegenüber Wasser und Feuchtigkeit.

Die folgende Auflistung zeigt, welche Ziffer für welches Maß an Schutz gegenüber Fremdkörper und Berührung besteht:

  • 0 Nicht geschützt
  • 1 Geschützt gegen feste Fremdkörper mit einem Durchmesser > 50 mm
  • 2 Geschützt gegen feste Fremdkörper mit einem Durchmesser > 12,5 mm
  • 3 Geschützt gegen feste Fremdkörper mit einem Durchmesser > 2,5 mm
  • 4 Geschützt gegen feste Fremdkörper mit einem Durchmesser > 1 mm
  • 5 Staubgeschützt
  • 6 Staubdicht

Die folgende Auflistung zeigt, welche Ziffer für welches Maß an Dichtigkeit gegenüber Wasser und Feuchtigkeit steht:

  • 0 Kein Schutz
  • 1 Kein Schutz gegen tropfendes Wasser, das senkrecht fällt (Tropfwasser)
  • 2 Schutz gegen schräg fallendes Wasser (Tropfwasser)/15° gegen normale Betriebslage
  • 3 Schutz gegen Sprühwasser, bis 60° zur Senkrechten
  • 4 Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen
  • 5 Schutz gegen Strahlwasser aus allen Richtungen
  • 6 Schutz gegen schwere See oder starken Wasserstrahl (Überflutungsschutz)
  • 7 Schutz gegen Eintauchen in Wasser unter festgesetzten Druck- und Zeitbedingungen
  • 8 Schutz gegen dauerndes Untertauchen in Wasser

Beim Kauf einer Gartenleuchte ist darauf zu achten, dass ihre IP-Schutzart Umweltanforderungen ihres zukünftigen Standorts entspricht. Für Leuchten am Haus oder unter dem Dach empfiehlt sich z. B. IP 44. IP 65 sollten Bodeneinbauleuchten unter einem Vordach erfüllen. Bei Leuchten, die ungeschützt im Freien stehen, sollte es IP 67 sein.

Also:

  • Leuchten am Haus oder unter dem Dach: IP 44
  • Bodeneinbauleuchten unter einem Vordach: IP 65
  • Leuchten ungeschützt im Freien: IP 67

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Tipps & Tricks

LED Lampen müssen über das Altlampen-Recycling entsorgt werden. Abgabestellen gibt es genug. Unter anderem nehmen viele Drogeriemärkte die Lampen an. Bei der Wahl der Gartenbeleuchtung ist es auch ratsam, auf energiesparende Modelle mit Sensoren zu achten, die sich bei Dunkelheit automatisch einschalten und damit zusätzlichen Stromverbrauch vermeiden. Solche Modelle tragen nicht nur zur Reduzierung der Energiekosten bei, sondern fördern auch die Umweltfreundlichkeit.

Zusätzlich ist die Auswahl der richtigen Farbtemperatur wichtig. Warmweißes Licht (2700 – 3000 Kelvin) schafft eine gemütliche Atmosphäre, während kühleres Licht (über 4000 Kelvin) eher für funktionale Beleuchtung geeignet ist. Ein Mix aus beiden kann in bestimmten Bereichen, wie Terrassen oder Freisitzflächen, eine einladende Stimmung erzeugen.

Häufige Fragen zur LED Gartenbeleuchtung

Wie lange halten LED Gartenleuchten?

Die Lebensdauer von LED Gartenleuchten kann zwischen 15.000 und 50.000 Stunden liegen, abhängig von der Qualität der Leuchten und ihrer Verwendung. Hochwertige Modelle mit Kühlsystemen können sogar noch länger halten.

Können LED Gartenleuchten auch solarbetrieben sein?

Ja, es gibt viele Modelle, die solarbetrieben sind und somit unabhängig von einem Stromnetz installiert werden können. Diese sind besonders umweltfreundlich und kostenfrei im Betrieb. Modernere Solarmodelle sind oft mit beweglichen Solarzellen ausgestattet, die sich selbstständig in die beste Sonnenposition drehen.

Wie viel Energie spart eine LED Gartenbeleuchtung im Vergleich zu herkömmlichen Lichtquellen?

LED-Leuchten verbrauchen im Durchschnitt bis zu 80% weniger Energie als herkömmliche Glühbirnen, was sie zu einer sehr energieeffizienten Lichtquelle macht. In der Praxis heißt das, dass eine LED-Lampe, die 10 Watt benötigt, etwa dieselbe Helligkeit wie eine 60 Watt Glühbirne bietet.

Lohnt sich der Einbau von Gartenbeleuchtung?

Insgesamt lohnt sich der Einbau von Gartenbeleuchtung nicht nur für die optische Gestaltung Ihres Gartens, sondern auch für die Sicherheit. Eine gut beleuchtete Einfahrt oder Terrasse kann Einbrecher abschrecken und sorgt dafür, dass Sie sich abends sicher bewegen können. Zudem wertet eine durchdachte Beleuchtung das gesamte Grundstück auf, was beim späteren Verkauf von Vorteil sein kann.

Welche Rolle spielen Sensoren in der LED Gartenbeleuchtung?

Sensoren sind eine wertvolle Ergänzung bei LED Gartenleuchten. Bewegungssensoren können das Licht automatisch aktivieren, wenn sich jemand nähert, was Energie spart und zugleich Sicherheit bietet. Dämmerungssensoren schalten die Beleuchtung automatisch bei Einbruch der Dunkelheit ein und aus, bieten zusätzlichen Komfort und tragen zur Energieeinsparung bei.